Unbezahlbar – Geld, Macht, Werte
Gesammelter Wert
Geld und Wert im Wandel: Von dem Maya-Stuckkopf bis zur Kakaobohne
Alles dreht sich um Geld: Pfandflaschen werden gesammelt, ein Gummihandschuh übergezogen, das Handy an der Kasse gezückt. Dabei ist Geld mehr als Münzen und Scheine oder ein digitaler Kontostand. Seit seiner Entstehung prägt Geld die Vorstellungen von der Welt und beziffert, was und wer als wertvoll gilt. Was darf eine Banane, ein T-Shirt, eine Wohnung, Arbeitskraft oder Lebenszeit kosten?
Die Ausstellung „Unbezahlbar – Geld, Macht, Werte“ im Forschungscampus Dahlem hinterfragt, wie und auf wessen Kosten Geld uns selbst, unsere Geschichte und unsere Welt formt. Sie verknüpft die Ursprünge von Geld mit Fragen von Macht und gesellschaftlichen Strukturen und erzählt anhand von Objekten aus den Sammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz von globalen Verflechtungen und persönlichen Schicksalen im Zusammenhang mit Veränderungen von Wert. Sammlungsobjekte selbst sind dabei nicht nur Zeugnisse wirtschaftlicher Systeme, sondern auch Repräsentationsmittel, Machtinstrumente und Wertanlagen.
Abbildung oben: Ballbüchlein, hergestellt von Pierre Aldebert Griot, 1750–1760 | © bpk / Kunstgewerbemuseum, SMB.

Stabi berlin